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Die gemeinnützige
ProCurand Stiftung –
eine lohnenswerte Aufgabe.

Ein bewegtes Leben

Stiftungsgeldempfänger Theodor Lifke

Seit Mitte 2008 ist Theodor Lifke Bewohner der ProCurand Seniorenresidenz Ferch. Der gelernte Zimmermann wurde 1927 in Lodz geboren und zog nach dem Krieg in die Nähe von Nauen. Hier lernte er seine spätere Frau Eugenie kennen. Das Ehepaar Lifke siedelte 1949 nach Potsdam um, wo auch die Kinder (Gabriele, Edeltraud und Bernd) geboren wurden. Theo, wie ihn seine Kollegen nannten, kam als Brigadier in der ehemaligen DDR viel herum. Sein Beruf führte ihn in die Sowjetunion und sogar nach Westberlin. Er lernte Walter Ulbricht und andere politische Größen der ehemaligen DDR kennen. Doch das war ihm nie so wichtig. Theo lebte für seinen Beruf und wollte immer nur Häuser bauen und arbeiten.

Ein Schlaganfall und einsetzende Demenz

Neben seiner Arbeit war die Kaninchenzucht seine Leidenschaft. Mit seinen Kaninchen hat er viele Preise gewonnen, einige landeten auch im Kochtopf seiner Frau Eugenie.

2008 erlitt Theo Lifke völlig unerwartet einen Schlaganfall und die anfangs noch leichte Demenz schritt voran. Er, der sich immer liebevoll um seine Familie gekümmert hat, benötigte nun selbst Hilfe. Eine Versorgung in der eigenen Häuslichkeit war nicht mehr möglich, da auch Eugenie Lifke gesundheitlich angegriffen war. Die Familie entschied sich für eine Betreuung im Dementenwohnbereich der Senioreresidenz Ferch. Hier auf dem Wohnbereich 1A lebte sich Herr Lifke schnell ein. Seine Frau und die gemeinsamen Kindern besuchten ihn regelmäßig.

Gut umsorgt in der Seniorenresidenz Ferch 

Die Residenz mit der zugehörigen großen Parkanlage bietet Theodor Lifke ein optimal auf seine Bedürfnisse abgestimmtes Zuhause. Doch mit fortschreitender Demenz wird auch sein Laufdrang stärker ausgeprägt und Theo ist erfinderisch. So stellte er bereits Tische und Stühle übereinander, um den Gartenzaun der Residenz zu überwinden und anschließend durch den Ort Ferch zu spazieren. Dank der Anwohner und mithilfe der Polizei konnte er gefunden werden. Auch für die Angehörigen kam die starke Ausprägung der Demenz unverhofft und sie mussten lernen, mit dieser Krankheit umzugehen. Ansprechpartner fand die Familie immer bei den Mitarbeitern der Ebene 1A, die ihnen bei Fragen gern mit Rat zur Seite standen.

Im Jahr 2009 zog auch Eugenie Lifke in die Seniorenresidenz Ferch und konnte ihren Theo noch drei Jahre lang begleiten, bis sie 2011 verstarb.

Regelmäßig Besuch von den Kindern

Seit fast sechs Jahren ist Theodor Lifke nun Bewohner im Dementenbereich der ProCurand Seniorenresidenz Ferch. Seine Kinder kommen regelmäßig ins Haus und wissen ihren Vater dort gut und sicher versorgt. Besonders froh über die liebevolle Zuwendung der Mitarbeiter ist seine Tochter Gabriele, die ihren Vater zu den Veranstaltungen im Haus begleitet. Sie kümmert sich in Abstimmung mit den Geschwistern um die Angelegenheiten des Vaters vor Ort.

Mit der Zuwendung der ProCurand Stiftung ist es Theo Lifke möglich, weiter in seinem Zuhause zu bleiben. Das freut uns alle sehr und wir wünschen uns, dass Theo noch lange Zeit unser Bewohner bleibt.

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