Ginkgo-Blatt, das Zeichen der ProCurand Unternehmensgruppe
  • Erster ProCurand Praxisanleitertag 2019
    Alle Praxisanleiter und Referenten versammelt. Foto: ProCurand
  • Erster ProCurand Praxisanleitertag 2019
    Enrico Hennig, Cornelia Musah, Bettina Fuchs, Katharina Caesar und Karin May (stehend v.l.n.r.). Foto: ProCurand
  • Erster ProCurand Praxisanleitertag 2019
    Gruppenarbeit zur Willkommenskultur. Foto: ProCurand
  • Erster ProCurand Praxisanleitertag 2019
    Lebhafter Austausch beim World Café. Foto: ProCurand
  • Erster ProCurand Praxisanleitertag stärkt Altenpflege-Ausbildung

    Der erste Praxisanleitertag in der ProCurand Geschichte war ein großer Erfolg. Am 12. März kamen 30 Praxisanleiterinnen und -anleiter aus unseren Einrichtungen in Dahme zusammen, um voneinander zu lernen und sich Inputs für ihre Arbeit zu holen.

    Maßgeblich gestaltet wurde dieser Tag von der zentralen Praxisanleiterin Cornelia Musah und ihren Kolleginnen im Team Personalentwicklung. Er hat zum Ziel, die Ausbildung unternehmensweit zu fördern. Die Ausbildung zum Altenpfleger muss attraktiv und professionell sein. Die Praxisanleiter sind dabei die Schnittstelle zwischen Berufspraxis und Ausbildung. Sie sind die ersten Ansprechpartner für die Auszubildenden an den Standorten.

    Geschäftsbereichsleiter Pflege und Dienstleistung Enrico Hennig betonte zu Beginn der Veranstaltung: „Sie als Praxisanleiter sind eine extrem wichtige Personengruppe im Unternehmen. Sie haben den Draht zu den Azubis und sind ein entscheidender Faktor dafür, mit wie viel Erfolg und Lust sie die Ausbildung machen. Wenn wir in der Ausbildung noch besser werden, steigen die Chancen, dass viele nach der Prüfung bei uns im Unternehmen bleiben. Hierfür gibt es solche Tage wie heute.“

    Willkommenskultur schaffen

    Das Tagesprogramm hatte es in sich: Am Vormittag lernten die Teilnehmer die Geschichte und den gemeinnützigen Leitgedanken von ProCurand kennen. Nach einem Impuls-Input von Bettina Fuchs aus der Personalentwicklung erarbeiteten sie in Gruppen Lösungen für eine „Willkommenskultur“ für Auszubildende. Der Hintergrund ist, dass Azubis nicht immer so gut ins Team integriert werden, wie  es wünschenswert wäre. Im schlimmsten Fall brachen in der Vergangenheit einige die Ausbildung ab. Diese Fluktuation tut niemandem gut: weder den Betroffenen, noch den Kollegen und den Senioren. In den Gruppen wurden viele Ansätze diskutiert, um die Situation zu verbessern. Die  Lösungen stellten die einzelnen Gruppen in knackigen Kurzvorträgen dem Plenum vor.

    In den Nachmittag startete Cornelia Musah mit einem Einblick in ihr Angebot, das sie als zentrale Stelle für die Praxisanleiter bereithält: Sie berät in allen Fragen, ob zu übergreifenden Themen wie der Generalistischen Ausbildung oder zu spezifischen Herausforderungen in einzelnen Einrichtungen. Hierfür und für vieles mehr ist Cornelia Musah stets erreichbar. Die Teilnehmer begrüßten diesen leichten Zugang an Informationen und Beratung.

    World Café mit drei Themen

    Ein Höhepunkt bildete ein „World Café“ zu drei Themenblöcken, die in der Praxisanleitung relevant sind: Lerntypen (betreut von Katharina Caesar, Zentrales Qualitätsmanagement), Vier-Ohren-Modell in der Kommunikation (Karin May, Zentrales Qualitätsmanagement) sowie berufsbegleitende Ausbildung (Cornelia Musah). Das Workshop-Format des Word Cafés sieht vor, dass in lockerer Atmosphäre beim Kaffee zwischen den Teilnehmern zu den oben genannten Themen diskutiert und Informationen ausgetauscht werden. Dazu wurde pro Thema eine Stellwand mit Informationen und Stichwörtern aufgestellt, an denen die Teilnehmer diskutieren, Infos und Meinungen schriftlich hinzufügen und ins Gespräch kommen konnten. Dabei gab es einen regen Austausch mit den Referentinnen, aber vor allem zwischen den Teilnehmern.

    Exzellenter Start

    Am Ende des vielseitigen Tags stand das Schlussplenum. Die Bewertungswand und die Feedbackrunde sprachen wie aus einem Mund: großes Lob für die perfekte Organisation des Teams Personalentwicklung. „Das hat uns sehr gefreut!“ zeigt sich Cornelia Musah begeistert. „Wir geben das Lob gern zurück: Der ganze Tag war konstruktiv und wir haben gemeinsam viele Ansätze gefunden, wie wir die Ausbildung besser machen können – einfach toll!“

    Das Feedback zeigte auch, dass die Praxisanleiter enorme Vorkenntnisse mitbrachten. Viele wünschten sich Hilfestellung und Informationen zu weiteren Themen. Genannt wurde unter anderem die Konzeption eines „Schul-Wohnbereichs“, der von Azubis geleitet wird. „Dieser erste Tag war auch wichtig, um zu sehen, wo wir stehen. Wir haben uns sehr gut ausgetauscht und können nun viel besser auf die einzelnen Bedürfnisse eingehen. Es wird in Zukunft zusätzlich regionale Praxisanleitertage geben, um Themen vertieft zu bearbeiten und regional zu bündeln“, fasst Cornelia Musah zusammen.