Ginkgo-Blatt, das Zeichen der ProCurand Unternehmensgruppe
Ginkgo-Blatt, das Zeichen der ProCurand Unternehmensgruppe
ProCurand in Strausberg: Birgit König kümmert sich um die Verwaltung
Foto: ProCurand

Persönlichkeiten bei ProCurand: Birgit König ist Strausbergs sichere Bank

Für Birgit König ist jeder Arbeitstag anders – und das, obwohl sie „nur die Verwaltung“ der Seniorenresidenz Am Straussee macht, wie sie sagt. Sie ist ein ProCurand Urgestein. Auf sie ist in Strausberg seit 18 Jahren Verlass. Sie leitet besonnen und akkurat die Verwaltung, auch wenn ihr während der Monatsabrechnung manchmal der Kopf glüht. An solchen Tagen freut sie sich, wenn sich ein Interessent angemeldet hat, dem sie das Haus vorstellen kann. Die 57-jährige Mutter von zwei Kindern berichtet, was ihr in all den Jahren Spaß an der Arbeit macht.

Wie sind Sie zu ProCurand gekommen?

Ein bisschen durch Zufall, tatsächlich. Als Betriebswirtin war ich vorher Geschäftsführerin einer Firma, die insolvent geworden ist. Das war natürlich ein Tiefschlag in meinem Leben. Ich habe mich dann gefragt, was ich eigentlich will. Früher habe ich im Handel gearbeitet und da war mir der Umgang mit Menschen im täglichen Leben besonders wichtig. 1999 suchte der Vorbetreiber vor ProCurand eine Verwaltungskraft. Ich bewarb mich einfach. So richtig konnte ich mir die Arbeit in einer Seniorenresidenz nicht vorstellen, und in der Tat war der Anfang etwas beschwerlich. Zusammen mit einem Azubi musste ich mich durch Regalmeter Akten wühlen, um überhaupt einen Überblick zu erhalten. Das war aufreibend, hat aber auch Spaß gemacht. Ich konnte mir alle Vorgänge aneignen und ein eigenes System entwickeln. Heute ist vieles geregelt und läuft automatisiert. Als ich hier ankam, gab es 42 Bewohner in der stationären Pflege und 63 Mieter im Service-Wohnen. Heute sind es nach An- und Umbauten fast 140 Pflegeplätze und 76 Mieter. Da braucht es schon eine schlagkräftige Verwaltung.

Bitte geben Sie uns einen kleinen Einblick in Ihren Arbeitsalltag.

Zuallererst muss ich betonen, wie froh bin ich, dass ich nicht den ganzen Tag am Computer sitzen muss. Klar habe ich einen Verwaltungsjob: Ich kümmere mich vor allem um Abrechnung, Buchführung und dergleichen. Aber ich bin auch Ansprechpartnerin für viele Fragen der Bewohner und Mieter. In unserer weitläufigen Einrichtung bin ich da schon mal einige Zeit unterwegs, wenn man hier und da etwas absprechen muss oder Fragen beantwortet. Ich empfange auch Interessenten und führe sie durch die Einrichtung. Stressig wird es, wenn die Monatsabrechnung ansteht, da bin ich ab und zu etwas angespannt.

Worauf freuen Sie sich, wenn Sie zur Arbeit kommen?

Die Abwechslung macht’s. Dass ich täglich mit Menschen und ihren direkten Anliegen arbeiten kann. Und nicht zuletzt, dass wir hier in einer wirklich schönen Einrichtung sind, die ich immer als hotelähnlich beschreibe.

Frau König, vielen Dank für das Gespräch und viel Freude bei Ihrer Arbeit!