Ginkgo-Blatt, das Zeichen der ProCurand Unternehmensgruppe
  • ProCurand Pflegefachkraft Manuela Horst bei den Europameisterschaften 2017 in Pilsen, Tschechien
    Manuela Horst bei den Europameisterschaften 2017 in Pilsen, Tschechien
  • Kraftsportlerin und Altenpflegerin bei ProCurand: Manuela Horst
    Manuela Horst wird von ihrem Arbeitgeber ProCurand in ihrerm Sport unterstützt. Foto: ProCurand
  • Persönlichkeiten bei ProCurand: Manuela Horst Sulzbach-Rosenbergs starke Frau

    Wie Pflegefachkraft und Praxisanleiterin Manuela Horst im ProCurand Seniorenzentrum Am Herzogschloss und was ihre Arbeit dort mit ihrer großen Leidenschaft, dem Kraftsport, zu tun hat, verrät sie im Interview. Bei zahlreichen Wettbewerben stand sie bereits auf dem Siegertreppchen.

    Frau Horst, seit über fünf Jahren arbeiten Sie im Seniorenzentrum Am Herzogschloss. Warum haben Sie sich für eine Tätigkeit bei der ProCurand entschieden und wie geht es Ihnen heute dabei?

    Nachdem ich Anfang 2013 auf der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle war, bin ich nicht ganz zufällig im ProCurand Seniorenzentrum ‚gelandet‘. Denn bereits seit 2007 sind hier meine Mutter Brigitte als Pflegehelferin und meine Schwägerin Melanie als stellvertretende Küchenleiterin beschäftigt. Da die beiden immer viel Gutes über die Einrichtung erzählten, war es naheliegend, mich dort zu bewerben. Im August 2013 ist dann auch noch mein Bruder Markus als Haustechniker zur ProCurand Familie gestoßen.

    Hier im Team fühle ich mich wohl und gut aufgehoben. Meine Tätigkeit als Pflegefachkraft ist auch mal ganz schön belastend und stressig. In solchen Momenten fängt mich dann mein Team wieder auf und wenn’s wirklich mal brennt, haben Heimleitung und Pflegedienstleitung immer ein offenes Ohr für mich, genauso wie für jeden anderen Kollegen.

    In Ihrer Freizeit haben Sie sich dem Kraftsport verschrieben. Was war der Auslöser für Ihr Interesse an dieser von vielen noch als Männerdomäne und exotisch eingeschätzten Sportart?

    Der Grund, warum ich überhaupt zum Kraftsport gekommen bin, hat leider mit den physischen Belastungen des Pflegeberufs zu tun. Wegen Rückenproblemen bin ich ins Fitnessstudio gegangen, um etwas für meinen Körper zu tun, damit er den Anforderungen im Arbeitsalltag gewachsen ist. Die Übungen haben mir sehr gut getan. Dabei ist mein Interesse am Kraftsport stetig gewachsen und schließlich habe ich mich sogar an Meisterschaften beteiligt.

    Mittlerweile sind Sie regelmäßig auf regionalem und nationalem, ja sogar internationalem Parkett unterwegs. Auf welche Erfolge der Vergangenheit können Sie zurückblicken und welche Ziele möchten Sie noch erreichen?

    Dass ich mit 46 Jahren mal sportlich so aktiv und erfolgreich sein würde, hätte ich nie für möglich gehalten. Tatsächlich trainiere ich sehr hart und habe es bei diversen Meisterschaften auf Oberpfalz-, Bayern- und Deutschlandebene im Kraftdreikampf in den Disziplinen Bankdrücken, Kreuzheben und Schwere Kniebeuge schon mehrfach mit ersten Plätzen ganz oben auf’s Treppchen geschafft. Das Treppchen habe ich zwar bei den letztjährigen Europameisterschaften in Pilsen in Tschechien (Foto) knapp verpasst, aber auch auf meinen 4. Platz bin ich total stolz. Derzeit bereite ich mich intensiv auf die Europameisterschaften im Bankdrücken im luxemburgischen Hamm vor, die im Oktober stattfinden.

    Wie schon in der Vergangenheit werde ich dabei von ProCurand unterstützt; für die Hilfestellungen bei Ausrüstung und Startgebühr bedanke ich mich herzlich und hoffe, dass ich nicht nur Deutschland im Nationalkader würdig vertrete, sondern auch eine gute Botschafterin für ProCurand bin.

    Und zum letzten Teil Ihrer Frage: Ein besonderes Ziel habe ich schon vor Augen, nämlich irgendwann mal bei einer Weltmeisterschaft anzutreten und einen Siegerpokal mit nach Sulzbach-Rosenberg zu bringen!

    Für Ihre Pläne drücken wir Ihnen fest die Daumen. Im Übrigen wird Ihnen die ProCurand Unternehmensgruppe gerne weiterhin - im wahrsten Sinne des Wortes - den Rücken stärken. Alles Gute und vielen Dank für das Gespräch!