Ginkgo-Blatt, das Zeichen der ProCurand Unternehmensgruppe
Kennenlernen der Mitarbeiterinnen aus der Ukraine
von links nach rechts: Martin J. Preuß (Einrichtungsleiter Sulzbach-Rosenberg), Mariia Savchuk, Khrystyna Kochetova, (Pflegehelferinnen) , Arnes Jasarevic (Recruiting ProCurand), Dipl.-Ing. Liliana Hrytsyshyn (Vorstand Thüringer Agentur für Europäische Programme), Christian Deckert (Geschäftsbereichsleitung Personal ) Foto: ProCurand

„Zakhod‘!“- das heißt „Herzlich Willkommen“ auf Ukrainisch!

Willkommen sind sie uns alle! Egal, ob unsere Pflegekräfte aus Deutschland, Frankreich, Spanien, Tschechien, Polen, Brasilien und, und, und stammen oder - wie aktuell in Sulzbach-Rosenberg - aus der Ukraine!
Wir freuen uns auf Zuwachs in der ProCurand Familie! Khrystyna Kochetova, 24, und Mariia Savchuk,22, verstärken ab Juni das Pflegeteam des Seniorenzentrums Am Herzogschloss in Sulzbach-Rosenberg in der Oberpfalz.

Sie kamen bereits Anfang des Jahres und überzeugten!

Die Krankenpflegerinnen stammen aus der Ukraine. Beide sind medizinisch top ausgebildet, haben einen Bachelor in Krankenpflege. Bei der ProCurand in Sulzbach-Rosenberg lernten sie als Pflegehelferinnen die Grundpflege kennen. Sobald alle bürokratischen Hürden erfolgreich genommen sind, werden die beiden als Fachkräfte unsere ProCurand Familie verstärken. Darauf freuen sich alle!

Keine berufliche Perspektive in der Ukraine - trotz Qualifikation

In ihrem Heimatland haben beide, trotz ihrer top Qualifikation, keine berufliche Perspektive. „Sie beeindruckten uns nicht nur durch ihre hervorragenden Ausbildungen, sondern auch durch ihre schnelle Auffassungsgabe und ihr tolles Engagement“, lobt Martin J. Preuß, der Einrichtungsleiter des Seniorenzentrums.

Bürokratischer Hürdenlauf!

Obwohl ausländische Fachkräfte in Deutschland doch dringend gebraucht werden, ähnelt das Einstellungsverfahren eher einem bürokratischen Hürdenlauf. Der Aufwand ist wirklich sehr hoch. Besonders bei der Einstellung von Bewerbern, die - wie die beiden jungen Frauen - nicht aus europäischen Mitgliedsländern, sondern aus so genannten Drittstaaten stammen.

„Das fordert uns als ProCurand, unsere Partner, aber auch die
Bewerber immens heraus“, berichtet Preuß. Geprüft werden nicht nur die Berufsanerkennung, sondern auch Aufenthaltsrecht und Arbeitserlaubnis. Eine Herausforderung, aber ohne Alternative!

„Es lohnt sich, diesen Aufwand zu betreiben. Jeder, der engagiert den "ProCurand-Weg" mitgehen möchte, ist auch herzlich willkommen“, sagt Preuß. Egal, ob er aus Deutschland, Tschechien, Polen, Brasilien, Ukraine, Kasachstan, Frankreich oder Spanien stammt!

„Zakhod‘!“- das heißt „Herzlich Willkommen“ auf Ukrainisch!

Ein großes Lob vergibt Preuß der Stammbelegschaft. Das Personal, ob in Küche, Reinigung, Haustechnik oder Verwaltung und natürlich der Pflege -  war von Anfang an sehr offen. „Alle haben sehr kollegial bei der Eingewöhnung mitgeholfen“ erzählt Preuß. „Alte“ und „neue“ Kollegen verbrachten nicht nur Arbeitszeit, sondern auch Freizeit miteinander.  Ein rundum gelungenes Beispiel für gelebte Integration!

Wie eine große Familie!

Die beiden Ukrainerinnen haben sich sofort wohl und heimisch gefühlt. Ein Highlight: als sie von der örtlichen Faschingsgesellschaft Knappnesia mit einem Orden ausgezeichnet wurden. Als unumstrittene Höhepunkt nennen sie aber den Moment, wo die Arbeitsverträge unterschrieben wurden.

"Povernenniami!"- auf ein baldiges "Willkommen zurück!"

Gerne nehmen sie nun die nächsten bürokratischen Hürden auf sich und sind zur Visabeschaffung zurück in die Ukraine gereist. „Wir sind überglücklich, schon bald wiederzukommen und im Seniorenzentrum Am Herzogschloss arbeiten zu dürfen“, sagen sie vor ihrer Abreise nach Lemberg/Liv. Denn die Bewohner*innen und Kolleg*innen sind ihnen bereits ans Herz gewachsen. Ihr Fazit nach den ersten drei Monaten in Sulzbach-Rosenberg: "Bei der ProCurand wird man ehrlich und fair behandelt."
Alle freuen sich schon auf den Moment, wo es heißt: „Povernniam! Willkommen zurück."