Die Maschen der Trickbetrüger, Enkeltrick und Schockanruf, das waren die Hauptthemen der Infoveranstaltung der Polizei in der Procurand Tagespflege Halle in der Residenz Am Hallorenring. Zwei sehr nette Polizisten informierten die Tagesgäste über die neusten und gängisten Tricks in Zeiten der künstlichen Intelligenz. Sie berichteten anschaulich, wie erschreckend häufig der Enkeltrick klappt. Eine der hinterhältigsten Betrugsmaschen am Telefon ist der Schockanruf, bei dem die Angerufenen massiv unter Druck und in Panik versetzt werden. Bei einem solchen Anruf geben sich die Betrüger als ein nahestehender Angehöriger, häufig aber auch als Polizeibeamte, Staatsanwälte, Richter oder Ärzte aus und täuschen eine dramatische Notsituation vor. Die Polizei rät in so einem Fall, aufzulegen. Sie einfach aufzulegen und im Verdachtsfall die Polizei zu informieren.
Die Senior*innen lernten, dass es schon gefährlich sein kann, sich mit „Ja“ am Telefon zu melden, weil das „Ja“ aufgenommen wird und als angebliche Zustimmung missbraucht werden kann, zum Beispiel für einen Kauf oder den Abschluß eines Abos. Auch die Handys der Tagesgäste wurden inspiziert und geschaut, wie sicher die vorgenommenen Einstellungen wirklich sind. Ein Handy wurde daraufhin – sehr zur Erleichterung des Besitzers – gleich vor Ort angepasst.
„Die beiden Polizisten haben das sehr anschaulich gemacht. Es hat allen Tagesgästen gut gefallen und war sehr interessant für sie. Wir danken den beiden Polizisten für ihre Zeit und ihren Rat“, sagt Nicole Schreiber, Pflegedienstleitung. Das war sicher nicht die letzte Infoveranstaltung zu diesem wichtigen Thema.
